Anmerkung: Unsere Webseite wird - wegen einer vor Kurzem aufgetretenen technischen Störung mit erheblichem Datenverlust - derzeit komplett überarbeitet. Daher wurde diese Behelfsseite eingerichtet. Bitte schauen Sie in ein paar Tagen nochmals auf die Seite.
Auf dieser Seite haben Sie die Möglichkeit, unsere Live-Übertragungen zu empfangen.
Bitte beachten Sie unsere Sendeankündigungen!
Falls Sie hier auf der Webseite nichts hören können, unterstützt Ihr Browser diese Audioübertragung nicht. Bitte warten sie im ungünstigsten Fall bis zu drei Minuten. Dann klicken Sie für laufende Live-Übertragungen auf diesen Link!.
Sie benötigen sie den VLC-Player. Falls er auf Ihrem PC nicht installiert ist, können Sie ihn »hier kostenfrei downloaden« und installieren.

„ Free Speech Now?“
Wie viel Meinungsfreiheit können wir tolerieren?

Podiumsdebatte im Berliner Salon des Freiblickinstituts,
in Kooperation mit dem europäischen Netzwerk TTT- European Houses of Debates.

am 08. Juli 2016 um 19 Uhr
im Café Manstein, Mansteinstraße 4,
10783 Berlin (Nähe S- und U-Bahnhof Yorckstraße)

Es diskutieren:
  • Sabine Beppler-Spahl - Dipl.- Volkswirtin, Vorsitzende Freiblickinstitut
  • Dr. Agota Revesz - postdoctoral researcher, Freie Universität Berlin
  • Kolja Zydatiss - Psychologe, Redakteur Novo
Das Schmähgedicht von Jan Böhmermann war Auslöser einer erneuten Debatte über das freie Wort. Meinungsfreiheit ist zwar im Grundgesetz geschützt, doch selbst im liberalen Deutschland nicht grenzenlos. Als Pegida-Gründer Lutz Bachmann vor wenigen Wochen wegen fremdenfeindlicher Äußerungen zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, protestierten nur seine Anhänger.

Was unterscheidet den Fall Böhmermann von dem Fall Bachmann? Sollte die Meinungsfreiheit ein grundlegendes Prinzip sein, das auch für Äußerungen gilt, die wir verabscheuen? Oder ist es unsere Pflicht, die „Hassrede“ zu unterbinden, um z.B. Minderheiten zu schützen?

Die Frage, wie weit das freie Wort gehen darf, wird in unseren unruhigen Zeiten dringlicher. Es geht um die Grundwerte einer freiheitlichen, liberalen Gesellschaft.

Der Berliner Salon des Freiblickinstituts lädt Sie herzlich ein, darüber zu diskutieren.

Veranstaltungssprache: Englisch
Eintritt: frei
Die Veranstaltung wird gefördert vom Programm:
Europa für Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union
Einen Mitschnitt der Veranstaltung finden Sie hier:

Falls Sie hier auf der Webseite nichts hören können, unterstützt Ihr Browser diese Audioübertragung nicht. Sie benötigen WinAMP oder den VLC-Player. Falls beides nicht installiert ist, können Sie den VLC-Player »hier kostenfrei downloaden« und installieren.

Mündiger Bürger, unmündiger Konsument?
Die „realistische“ Wende in der Verbraucherpolitik

Podiumsdebatte im Berliner Salon des Freiblickinstituts,
in Kooperation NOVO-argumente.

am 09. Juni 2016 um 19 Uhr
in der BiTS Hochschule, Bernburger Straße 31,10963 Berlin (nahe Anhalter-Bahnhof)

Will die Politik uns mit Nudging, Werbeverboten & Co. schleichend die Freiheit nehmen? Oder bieten die neuen Politikansätze die Chance auf wirksame Maßnahmen zum Schutz des Verbrauchers?

Es diskutieren:
  • Dr. Maria Flachsbarth - MdB, CDU, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
  • Dr. Ursula Hudson - Vorstandsvorsitzende Slow Food Deutschland
  • Renate Künast - MdB, Die Grünen, ehem. Verbraucherschutzministerin
  • Alexander Neubacher - Journalist, Der Spiegel, Autor von „Total beschränkt: Wie uns der Staat mit immer neuen Vorschriften das Denken abgewöhnt“
  • Thilo Spahl - Novo-Wissenschaftsressortleiter
  • Moderation: Johannes Richardt - Redaktionsleiter "novo-argumente"
Die große Koalition hat eine Wende in der Verbraucherpolitik eingeleitet. Statt von mündigen Konsumenten spricht sie von realen Verbrauchern. Diesen wird kaum zugetraut, Risiken selbst abzuwägen und rationale Konsumentscheidungen zu treffen. Die Verhaltensökonomie scheint diesen Befund empirisch zu bestätigen. Auch aktuelle Forderungen nach Werbeverboten werden mit Studien begründet, wonach Menschen sich durch Werbebotschaften zu „schädlichem“ Verhalten verleiten lassen. Nicht klassischer Verbraucherschutz, der Produktqualität und -sicherheit gewährleisten soll, steht im Zentrum der Debatte, sondern die Lenkung des Konsumverhaltens nach politischen Maßgaben. Im nächsten Jahr wird ein neuer Bundestag gewählt. Was heißt es für eine demokratische Gesellschaft, die auf der Vorstellung vom mündigen Bürger beruht, wenn im Bereich des Konsums die Mündigkeit in Zweifel gezogen wird? Will uns die Politik durch Regulierung, „sanftes Anschubsen“ (engl. Nudging) und Verbote schleichend die Freiheit nehmen? Oder bieten die neuen Politikansätze die Chance auf wirksame Maßnahmen zum Schutz des Verbrauchers?

Veranstaltungssprache: Deutsch
Eintritt: frei

Einen Mitschnitt der Veranstaltung finden Sie auf
http://Webstream.eu/Freiblick


„Do we need economic growth?“

Podiumsdebatte im Berliner Salon des Freiblickinstituts,
in Kooperation mit dem europäischen Netzwerk TTT- European Houses of Debates.

am 07. April 2016 um 19 Uhr
in der BiTS Hochschule, Bernburger Straße 31,10963 Berlin (nahe Potsdamer Platz)

Es diskutieren:
  • Daniel Ben-Ami - Journalist und Autor „Ferraris for all“, London
  • Ralf Fücks - Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung und Autor „Intelligent wachsen – Die grüne Revolution“, Berlin
  • Dr. Hendrik Hagedorn - Volkswirt, BiTS Hochschule, Berlin
  • Georgi Medarov - Soziologe, Mitglied von „New Left Perspectives“, Sofia
  • Moderation: Sabine Beppler-Spahl - Freiblickinstitut e.V. Berlin
Debatten über Armutsrisiken und Abstiegsgefahren prägen Europa seit Beginn der Finanzkrise. Das Beispiel Griechenland zeigt, welche Konsequenzen ein fehlendes oder schwaches Wirtschaftswachstum für eine Bevölkerung hat. Deswegen ist der Ruf nach mehr Wachstum in den vergangenen Jahren auch in Europa wieder hörbarer geworden: „Meine erste Priorität ist eine Politik, die den Schwerpunkt auf Wachstum und Beschäftigung legt“, schrieb z.B. Jean Claude Juncker, als er Präsident der EU-Kommission wurde. Auf der anderen Seite fordert eine wachstumsskeptische Bewegung eine Abkehr vom Wachstumsgedanken. Das Streben nach immer mehr Konsum schade der Natur und letztlich auch dem Menschen. Ein steigendes Bruttosozialprodukt sei keine Garantie für ein besseres, glücklicheres Leben. Erstaunlich ist, dass diese Kritik zu einer Zeit geäußert wird, in der das Wachstum weit hinter den Raten vergangener Jahrzehnte zurückbleibt. Wie soll es weiter gehen? Haben wir die Grenzen des Wachstums erreicht oder geben wir uns zu schnell „geschlagen“? Brauchen wir auch im reichen Westen noch Wachstum? Müssen wir zwischen wohlhabenden und ärmeren Ländern unterscheiden? Wie könnte eine positive Verteidigung des Wirtschaftswachstums aussehen? Geht es um eine rein quantitative Frage oder sollten wir uns über die Qualität, die Art und Weise des Wachstums, Gedanken machen?

Veranstaltungssprache: Englisch
Eintritt: frei
Die Veranstaltung wird gefördert vom Programm:
Europa für Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union
Sie können die Veranstaltung live mit verfolgen:

Falls Sie hier auf der Webseite nichts hören können, unterstützt Ihr Browser diese Audioübertragung nicht. Sie benötigen WinAMP oder den VLC-Player. Falls beides nicht installiert ist, können Sie den VLC-Player »hier kostenfrei downloaden« und installieren.


zur Enthüllung einer Gedenktafel in Charlottenburg-Wilmersdorf
zum Impressum